Nimm dein Leben an die Hand!

 

Huhu!

Die letzten Tage fühlen sich an wie ein vorbei rasender Zug. Mal sitze ich in diesem Zug, mal stehe ich daneben und mal hänge ich hinten dran und werde mit geschleift. Warum nicht alles im Leben immer einfach sein kann verstehe ich. Man muss Tiefen erleben um die Höhen wertschätzen zu können, ohne Licht kein Dunkel und so. Aber manchmal wäre ich auch einfach zufrieden nichts von Beiden zu haben. Einfach mal eine Konstante. Einfach mal nur Langeweile und Routine.

Das ich grade keine Langeweile und Routine habe ist meine eigene Schuld. Den Job zu kündigen und darauf zu hoffen, Alles würde besser werden ist halt doch eher ein Glücksspiel. Ich stehe hinter dieser Entscheidung, nichts Anderes würde für mich in Frage kommen. Es war mutig sagen die Einen, es war unüberlegt sagen die Anderen und die Personaler sagen "Wieso tun Sie sowas?!"

Aber was spricht denn dagegen es zu tun? Die Sicherheit einen Job zu haben mit dem man die Miete zahlen kann? Einen vollständigen Lebenslauf? Ja was eigentlich noch? Achja! Das Ansehen in der Gesellschaft fällt von Platz 3 auf Platz 45, ein weiterer Hartzer der mir auf meiner schicken Michael Kors Tasche liegt. Es wird immer zuerst an sich selbst gedacht, nur in den falschen Bereichen.

Heide-7.jpg

Wieso sollte man sich weiter in einem Job knechten der einem keinen Spaß mehr bringt? Wieso kann man diese Entscheidung nicht einfach für sich selbst treffen und sich somit die Möglichkeit geben wieder frei atmen zu können. Frei zu sein und wieder sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen. Ich war schon immer ein Freiheits-liebender-Mensch, Autoritäts Personen hatten es nie einfach mit mir... Meine Lehrer könnten dies vermutlich direkt unterzeichnen... Meine Mama sicher auch... Für mich stellte sich immer die Frage, wieso soll ich auf jemanden hören der mein Leben bestimmen will? Wofür ist es denn meins, wenn Andere für mich Entscheidungen treffen?

Heide-12.jpg

Vermutlich sehne ich mich auch wegen genau dieser Grundeinstellung nach einer Selbstständigkeit. Und ist das falsch? Nein. Wir haben nunmal nur dieses eine Leben, wieso sollten wir es damit vergeuden Andere unser Leben bestimmen zu lassen? Ich fordere niemanden auf den Job zu kündigen oder sich von seinem dominanteren Partner zu trennen. Aber darüber nachdenken, dazu fordere ich auf!

Ist der Weg den ihr gerade geht der Richtige für euch? Fühlt er sich gut an? Wonach sehnt ihr euch am meisten? Wieso konntet ihr es bis jetzt nicht erreichen? Was hindert euch?

Ich bin immer noch der Überzeugung, dass meine Entscheidung richtig war. Auch wenn sie mir Angst machte, auch wenn es jetzt absolut nicht einfach ist, auch wenn ich noch soviele seltsame Blicke dafür bekommen habe. Ich war mutig.

Niemandem schadet ein wenig Mut. Wenn ihr unglücklich seid mit eurem derzeitigen Leben, dann ändert etwas. Schritt für Schritt. Oder gleich volle Kanne. Es ist egal, es zählt nur was für EUCH das Beste ist. Jeder ist seines Glückes Schmied - um nochmal die tollen Zitate aus früheren Generationen zu nutzen... Traut euch Schritte zu machen die ihr vorher noch nie gemacht habt, davon kann man nur profitieren und lernen. Wir sollten aufhören unsere Leben freiwillig in goldene Käfige zu stecken und lieber selbst ein goldenes Schloß für uns bauen. Glaubt an euch. Traut euch. Lebt euch.

Bis bald!

Angi